Nahrung für Geist und Körper
Am Freitag, 6. November, eröffnet um 12:00 Uhr Prorektorin Katja Schenke-Layland die Science Fair mit 13 Ständen einzelner Forschungsgruppen. Direkt im Anschluss beginnen die zehnminütigen Lunchtalks und Präsentationen. Das Neckawa bietet dafür Snacks zum Kauf, die in den großen Saal mitgenommen werden können.
Im 3R-Center der Universität Tübingen züchten Forschende aus menschlichen Stammzellen Mini-Organe, platzieren diese auf Chips und testen mit ihrer Hilfe Substanzen, aus denen neue Medikamente werden könnten. Die Reaktionen der Mini-Organe lassen wichtige Rückschlüsse auf die Reaktion tatsächlicher menschlicher Organe zu und gelten als mögliche Alternative für Tierversuche.
Durch Religionen erfahren Menschen Dimensionen ihres Lebens, die nicht nur mit dem Verstand zu erfassen sind. Dennoch lässt sich über Religion wissenschaftlich forschen und auch sachlich diskutieren. Das erleichtert auch das Gespräch zwischen verschiedenen Religionen.
In Computerspielen kann mittlerweile Eyetracking eingesetzt werden: Eine VR-Brille liest und interpretiert die Bewegung unserer Pupille. Was beim Zocken helfen kann, ermöglicht aber auch das Ablesen so privater Informationen wie sexuelle Präferenzen oder Wahlverhalten bei der letzten Wahl. Welche ethischen Grundsätze und Grenzen wünschen sich Gamer, wenn sie diese Technologie nutzen?
Vorstellungen von „Familie“ und „Geschlecht“ werden von politischen Bewegungen für ihre Zwecke genutzt. Cynthia Miller-Idriss erforscht, wie genau und was das für einzelne Gruppen und Menschen bedeutet.
Die neue App des Museums der Universität Tübingen lässt sich auf Smartphones laden und führt mithilfe von Karten und Videos durch die Stadt zu interessanten Instituten, Gebäuden, Kunstwerken und Sammlungen – in sechs Sprachen und auf Deutsch auch in einfacher Sprache und Gebärdensprache.
Dr. Rebecca Hahn von der Stabsstelle Hochschulkommunikation der Universität Tübingen moderiert die Lunchtalks.